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Gute Teilnahme an der Zürcher Nachwuchsmeisterschaft

Thuli Angelika 03.02.2019

Regensdorf - Im Rahmen der Zürcher Nachwuchsmeisterschaft durften drei der fünf Kämpfer des JJJC Ni-Honto Heiligkreuz erneut ihre ersten Kampferfahrungen sammeln. Erst im Herbst 2018 kam Etienne Gresser mit dem Kampfsport Judo in Kontakt. Seit dem ersten Training war Gresser immer aufmerksam dabei und besuchte möglichst viele Trainings, erlernte fleissig die Techniken und kämpfte hochmotiviert gegen seine Trainingskollegen. Die im letzten Halbjahr gesammelten Erfahrungen versuchte er in seinem ersten Turnier in der Kategorie U15 einzusetzen. Obwohl sein Gegner bereits den orangen Gürtel besass, liess Gresser sich nicht einschüchtern und versuchte, seine erlernten Fähigkeiten einzusetzen und trotz der wenigen Erfahrung, seinen Gegner zu besiegen. Er hielt sich gut, wurde dann aber selbst mit zwei Wazari-Wertungen geworfen. Trotz Niederlage startete er motiviert in seinen zweiten Kampf. Gresser kämpfte aktiv, zeigte gute Ansätze, doch die fehlende Erfahrung wurde ihm zum Schluss zum Verhängnis. Auch sein zweiter Kampf endete in einer Niederlage. Er schloss sein erstes Turnier hochmotiviert auf dem 7. Rang ab.

Die Brüder Samih (U13) und Muaaz (U11) Hassan sind erst seit kurzem dem Ni-Honto beigetreten. Sie trainierten zuvor im JC Buchs. Auch für die Brüder war es die erste Turnierteilnahme.

Samih war als zweiter an der Reihe. Er hatte drei Kämpfe vor sich. Seine ersten beiden Gegner waren bereits um einiges erfahrener. Samih kämpfte stark, ging jedoch als Verlierer von den Matten. Bei seinem dritten und letzten Gegner konnte Samih dann aber sein Können zeigen und legte ihn nach kurzer Zeit auf die Matten. Durch den anschliessenden Festhalter konnte er den letzten Kampf für sich entscheiden und schloss sein Debüt auf dem dritten Rang ab.

Weniger Erfolgreich lief es für seinen Bruder Muaaz. Der jüngere der Hassan Jungs durfte nach langer Wartezeit zu seinen Kämpfen antreten. Seine drei Gegner hatten offensichtlich schon mehr Erfahrungen an Turnieren gesammelt. Vom ganzen drum herum sichtlich gefordert, konnte Muaaz sich nicht vollständig auf die Kämpfe fokussieren. Er wurde in allen drei Begegnungen besiegt. Auch der jüngere der Hassan Buben schloss sein erstes Turnier auf dem dritten Rang ab.

Die Kleinsten der Ni-Honto-Kämpfer waren auch in diesem Turnier Luca Wüst und Luis Amador. Beide kämpften in der Kategorie U9.

Wüst und Amador wurden in die gleiche Gruppe eingeteilt. Wüst durfte als Erster starten. Seinen ersten Gegner kannte er vom Turnier in Ruggell, damals ging die Begegnung an die gegnerische Partei. Am Sonntag war Wüst jedoch stärker, wich den Angriffen aus und griff stets an. Der Kampf ging an Wüst, da dieser, trotz keiner erzielten Punkte, aktiver war. Sein zweiter Kampf ging klar an Wüst, legte ihn nach kurzer Zeit auf den Rücken und kontrollierte ihn am Boden.

In Zwischenzeit war auch Luis Amador aktiv. Sein erster Kampf endete in einer Niederlage, doch seinen zweiten Kampf konnte Amador für sich entscheiden. Nach einigen misslungenen Angriffen ging der Kampf in die Verlängerung. Auch nach Ablauf dieser wurden keine Wertungen erzielt, weshalb Amador per Schiedsrichterentscheid den Sieg einstecken durfte.

Die letzte Begegnung dieser Gruppe durften die Beiden untereinander austragen. Der Kampf war ausgeglichen. Auch dieser Kampf ging  nach ein paar umgewerteten Techniken in die Verlängerung, in der Wüst den etwas längeren Atem hatte und somit Amador auf die Matten legte. Wüst erkämpfte sich den ersten Platz, Amador sicherte sich den dritten Platz.

Die Coaches sind mit den Leistungen ihrer Schützlinge zufrieden und gratulieren zu ihrem Mut und deren Leistungen.

 

Im Bild: Luca Wüst (links), Luis Amador (rechts)

 

>> Zeitungsbericht im Sarganserländer vom 13.02.2019